Osteoporose richtig behandeln
Falls eine Osteoporose bereits eingesetzt hat, sollte sie vor allem behandelt werden, um Wirbelbrüchen vorzubeugen. Neben dem Wirbelkörperbruch treten bei Osteoporose insbesondere auch Oberschenkelhals-, Handgelenks- und Oberarmbrüche auf. Für die medikamentöse Behandlung stehen eine Vielzahl unterschiedlicher Medikamente zu Verfügung. Das Ziel ist dabei immer, die Knochenfestigkeit zu erhöhen, indem die Knochenmasse und die Qualität des Knochens verbessert werden.
Zur Basismedikation gehören Calcium und Vitamin D. Als spezifische Medikamente eignen sich zum Beispiel Wirkstoffe aus der Gruppe der Bisphosphonate. Sie ähneln chemisch jenen körpereigenen Stoffen, die die innere Knochenstruktur bilden und sorgen dafür, dass die Knochendichte zunimmt. Als weitere Wirkstoffe kommen unter anderem Parathormon oder Calcitonin zum Einsatz. Welche Therapie die richtige ist, entscheidet der Arzt gemeinsam mit dem Patienten – je nach der individuellen Situation.
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